Willy Brandt und Richard Nixon

Neue Rubrik: Zeitzeugen

Heute kann es keinerlei Zweifel mehr darüber geben, daß die Sozialdemokratie diejenige Partei war, die in der Nachkriegszeit am entschiedensten und nachhaltigsten für die deutsche Einheit stritt. Ihre Deutschlandpolitik mit der klaren Zielsetzung einer möglichst raschen Wiederherstellung der Einheit und das weite Feld der Sozialpolitik bildeten die beiden großen politischen Themen, bei denen die Sozialdemokraten Profil zeigten. In nahezu allen Verträgen und Abkommen mit anderen Staaten sowie der gesamten Bündnispolitik der damaligen Bundesregierung prüfte die SPD zuerst, ob diese der Wiedervereinigung dienten oder ihr hinderlich waren. Das »Nein« der Sozialdemokraten stand so gut wie fest, wenn sie in den Verträgen einen triftigen Hindernisgrund auf dem Weg zur baldigen Erlangung der deutschen Einheit ausmachte.


Erster Teil: 1960-1969 »

Zweiter Teil: 1969-1982 »

Dritter Teil: 1982-1989 »

Literatur »


Über den Verfasser

Hans Büchler, geb. 2.2.1940. Mitglied des Deutschen Bundestages von 1971 bis 1994, Mitglied des Fraktionsvorstandes der SPD ab 1979. Ausschüsse: November 1973 bis zur Bundestagswahl 1990 Mitglied im Ausschuss für innerdeutsche Beziehungen, 1980 bis Oktober 1993 im Auswärtigen Ausschuss des Deutschen Bundestages, Februar 1979 Obmann des Innerdeutschen Ausschusses, 1983 bis 1990 im Ausschuss für Post- und Fernmeldewesen, Mai bis Oktober 1990 im Ausschuss Deutsche Einheit. Auszeichnungen u.a.: C.B.E (Commander of the British Empire), Bundesverdienstkreuz 1. Klasse, Bayerischer Verdienstorden.