Laura Solbach

2008 B.A. Kulturwissenschaften an der Fernuniversität Hagen
2015 Diplom, Film, Kunsthochschule für Medien in Köln
lebt in Köln

Raumgrenzen: ein früher experimenteller Kurzfilm, der assoziativ das Ende einer Beziehung in drei Akten und Aggregatzuständen erzählt.

In die Jahre 2007-2014 fällt die intensive Auseinandersetzung mit den Künstlern Paul Mersmann und Georges Adéagbo: Gespräche, Ausstellungsbesuche, Filmaufnahmen, Tagebuchaufzeichnungen.


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Mein Kopf dröhnt. Noch immer warte ich, gleich ist es zwölf Uhr. Da hätte ich getrost noch etwas liegen bleiben können. Mein Handgelenk tut weh, wie soll ich das nur mit der Kamera machen. Und dann endlich fahren wir los. Mit jedem Kilometer vergesse ich meine Schmerzen ein wenig. Ich beginne meine Umgebung durch das Kameraobjektiv zu quadrieren. Die Müdigkeit in Kopf und Gliedern ist ebenso verschwunden wie die Sorge ums Handgelenk. Nach einer langen Fahrt passieren wir das Ortsschild Lichtel, eine schmale Straße führt aufwärts. Es ist bereits dunkel. Das Haus leuchtet einladend, wenn auch ein wenig einsam am Straßenrand. Schnee bedeckt den Bürgersteig und die Zweige der Bäume. Paul öffnet uns die Tür.

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