Seit 2002 steht Iablis. Jahrbuch für europäische Prozesse im Netz. Mit dem Jahrgang 2009 tritt an die Stelle der ergänzend zur Netzversion bisher im Manutius Verlag Heidelberg erscheinenden Jahrgangsbände die Publikation der einzelnen Jahrgänge als E-Book im PDF-Format. Sie können wie bisher über den Verlag bezogen werden. Mit der Umstellung einher geht eine Änderung im Titel. Er lautet ab sofort Iablis. Zeitschrift für kulturelle Prozesse.
Damit wird Tatsachen Rechnung getragen: Leser und Institutionen nehmen Iablis seit seiner Gründung vorwiegend als Netzorgan und damit als elektronische Zeitschrift wahr. Der neue Untertitel erleichtert die gängige Rubrizierung als E-Journal mit freiem Zugang (open access). Darüber hinaus unterstreicht er den kulturwissenschaftlichen Charakter der Zeitschrift – angesichts der seit Januar 2010 entschiedener politisch-sozialen Ausrichtung von Globkult unter dem neuen Herausgeber Peter Brandt eine vielleicht erwünschte Präzisierung. Europäische Themen behalten in Iablis ihre gewohnte Bedeutung.
Ansonsten wahrt Iablis sein gewohntes Aussehen und seine Ausrichtung an Jahresthemen. Über mangelnde Aufmerksamkeit können Autoren und Herausgeber nicht klagen. Dafür sprechen Zugriffszahlen sowie direkte und indirekte Reaktionen, nicht zuletzt die Zahl der Referenzen in wissenschaftlichen Publikationen. Neben dem Fachpublikum erreicht Iablis eine große Zahl von Lesern, die sich über die angesprochenen Themen und den Stand ihrer wissenschaftlichen Behandlung kompetent zu unterrichten wünschen.
Grabbeau. Museum im Netz und Acta litterarum ergänzen das Spektrum. Kunst, Literatur, Kritik und Wissenschaft sollen künftig auf diesen Seiten zusammengeführt werden und so einen Hauch jener durch den Begriff ›Kultur‹ gegebenen Einheit vermitteln, die durch die Beobachtung von Popular- und Lifestyle-Kultur allein nicht zu erfahren ist.
IABLIS veröffentlicht Beiträge aus dem gesamten Spektrum der Kulturwissenschaften, insofern sie von fachübergreifender Bedeutung sind und dem Thema des jeweiligen Jahrgangs entsprechen. Aufgenommen werden auch literarische Texte. Die Redaktion bittet darum, von Fußnoten abzusehen. Über die Aufnahme der Beiträge entscheidet die Redaktion im Einvernehmen mit mindestens einem Gutachter.
Die Beiträge sollen Essaycharakter besitzen und auf Anmerkungen u. dgl. verzichten.
Einsendeschluss für einen Jahrgang ist jeweils der 31. Oktober.
Die Beiträge erscheinen je nach Eingang in zeitlich unregelmäßiger Folge auf den IABLIS-Internetseiten in einer HTML-Leseversion (»Inhalt«).
Ältere Jahrgänge bleiben im Netz zugänglich.
Einsendungen bitte per E-Mail als Textdatei mit den notwendigen Formatierungen (kein Randausgleich, keine Silbentrennung, 12 Punkt-Schrift) an die Redaktionsadresse.
Graphisches Motiv: Raymond Verdaguer