Renate Solbach: Zeichen

Walter Rüth: Tête-à-Tête   Tête-à-Tête

grab_art 14 (2016)
Walter Rüth: La Mascarade   La Mascarade

grab_art 13 (2014)
Walter Rüth: Tango Morisco   Tango Morisco

grab_art 12 (2013)
Walter Rüth: 13 x 13   13 x 13

grab_art 11 (2012)
Walter Rüth: Planetarische Sehnsucht   Planetarische Sehnsucht

grab_art 10 (2012)
Walter Rüth: Simply Cuts   Simply Cuts

grab_art 9 (2011)
Walter Rüth: Hylegramme   Hylegramme

grab_art 8 (2011)
Walter Rüth: Traumatologie   Traumatologie

grab_art 7 (2010)
Walter Rüth: Mikado   Mikado

grab_art 6 (2009)
  Herbe Arien

grab_art 5 (2009)
  Zum letzten Mal Physik

Kandinskys Frucht. 16 Bilder
grab_art 4 (2009)
  Chapeau, Monsieur P.M.

14 Bilder mit Texten von Paul Mersmann
grab_art 3 (2008)
  Die anmutigen Verwerfungen der Erdkruste

wir sahen, woher es kam
wir folgten, wohin es ging
wir nahmen, wovon es gab

8 Bilder
grab_art 2 (2008)
  GRAB_ART 1 - 3

›Grab_art‹ nennen wir das Ergreifen dessen, was auf jede erdenkliche Weise das Wirkliche heißt und gerade darum nur ergriffen werden kann, so wie es selbst an einem Morgen ergreift, den man im Gedächtnis behalten wird. So jedenfalls stellt sich dieser Morgen dar und ist verschwunden, sobald der Mittag naht, der andere Genüsse und Seltsamkeiten bereithält.

24 Bilder
grab_art 1 (2007)

 

Iablis aktuell

Thema 2020: Schach dem Wissen. Über schwarze und weiße Wissenschaft

Um ein naheliegendes Missverständnis abzuwehren: Bei diesem Jahresthema geht es nicht um Rassismus, sondern um legitime und illegitime Optionen in der Wissenschaft oder, um es weiter zu fassen, auf den tradierten Feldern des Wissens. Dass in den Wissenschaften, wie überall in der Gesellschaft, ›schwarze Schafe‹, also Betrüger anzutreffen sind, ist eher geeignet, die Fülle an Zusammenhängen zu verdecken, die sich auftun, sobald man damit beginnt, das ›Feld der Wissenschaft‹ als Schachbrett zu verstehen. So wie das Muster aus schwarzen und weißen Feldern erst die klar definierten Züge des königlichen Spiels ermöglicht, ermöglicht die Differenz erlaubt / nicht erlaubt die unübersehbare Fülle wissenschaftlicher Operationen.

Wie es um die Mechanismen zur Legitimierung und Delegitimierung von Positionen samt den dazugehörigen Strategien in der zeitgenössischen Szene steht, dafür bietet die Klimawissenschaft seit Jahren die anschaulichsten – und populärsten – Beispiele. Dabei steht sie keineswegs allein, wie selbst vergleichsweise harmlos erscheinende Disziplinen, etwa die unter die Räder der Gender-Debatte geratene Altphilologie, gelegentlich unter Beweis stellen. Einer der bestechendsten Züge von Wissenschaft besteht darin, dass es ihr immer wieder gelingt, die in der Gesellschaft aufbrechenden Konflikte um sie und ihre ›Ergebnisse‹ in sich aufzunehmen und zu reflektieren. Wissenschaft kennt keine Feindschaft, jedenfalls nicht im üblichen (oder Schmittschen) Sinne des Wortes. Das könnte Erstaunen hervorrufen, da ihr Verfahren, allgemein gesprochen, gerade der Ausschluss ist – Exklusion statt Inklusion.

Weiterlesen ...
Yagiridia. Capriccio
Yagiridia. Capriccio
Ich will diesen Sack vermöbeln
Ich will diesen Sack vermöbeln
GRABBEAU · ACTA LITTERARUM