Michael Heisch

Frozen Solid

Luigi Archetti & Michael Heisch: Frozen Solid, Part 4 (2010)

 

Proteus

Proteus. Brouillage / Bruitage (2007)

 

Stumpffeine Linie von Geviertlänge

Nr. 1

Nr. 2

Nr. 3

Nr. 4

Nr. 5

Stumpffeine Linie von Geviertlänge. Fünf Miniaturkompositionen (2006)

 

Die Niederländischen Sprichwörter

Nr. 1

Nr. 2

Nr. 3

Nr. 4

Nr. 5

Luigi Archetti / Michael Heisch: Die Niederländischen Sprichwörter nach Pieter Brueghel dem Älteren (1525-1569). Eine musikalische Annäherung in 126 Kompositionen (2006)

 


Michael Heisch lebt und arbeitet als freier Komponist und Publizist in Zürich und ist in verschiedenen Performance- und Musikensembles als Kontrabassist tätig, wobei er häufig mit Musikern und Künstlern wie dem Gitarristen und Komponisten Luigi Archetti, den Schlagzeugern Sebastian Hofmann und Martin Lorenz und dem Schriftsteller/Performance-Künstler M. Vänçi Stirnemann zusammenarbeitet. In der Vergangenheit hat er darüber hinaus in zahlreichen Rock- und Jazz-Formationen mitgewirkt.

Michael Heisch ist Mitglied des Komponistenkollegiums des »Schweizerischen Zentrums für Computermusik«, Vorstandsmitglied der IGNM Zürich und beim Forum für zeitgenössische Musik verlagsunabhängiger Komponisten (ADESSO). Auszeichnungen erhielt er u.a. 1998 beim internationalen Wettbewerb »Luigi Russolo« (für seine elektroakustische Musik für Tonband »Edison«, 1998). 2004 wurde er für den »Bodensee-Kunstpreis« in Schaffhausen nominiert.

In Michael Heischs Komponieren spielt die Auseinandersetzung mit der Sprache und mit der Semantik von Klängen eine zentrale Rolle. Sprache wird in diesem Kontext einerseits als Medium für wortgebundene Inhalte, andererseits aber auch in metaphorischem Sinne als Ordnungskriterien zur Systematisierung auditiver Reize verstanden. Der Einsatz von Klängen, die in einem assoziativen Verhältnis zur Realität stehen, gehört zum Grundbestand von Heischs Arbeit. In seinen Tonbandkompositionen Eisenfresser (1996), Theut I (1996) und Edison (1998) bildet jeweils die quasi-dokumentarische Präsentation charakteristischer »objéts trouvés« (wie Fabrik- und Atemgeräusche oder Grammophonklänge) den Ausgangspunkt.

Stefan Drees