2 male paradise fishes are fighting for territory by their mouth. Quelle: Wikimedia Commons

Weitere Informationen:

Renate Solbach, geb. 1950 in Attendorn. Studium der Psychologie an der Universität Köln, MA Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der FernUniversität in Hagen. 1998-2001 Redakteurin der Zeitschrift für Literatur und Sophistik Zeno. 2002-2004 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Neuere deutsche und europäische Literatur der FernUniversität in Hagen. Div. Lehraufträge am Institut für Neuere deutsche und europäische Literatur der FernUniversität in Hagen. Herausgeberin der Edition Zeno im Manutius Verlag Heidelberg, Mitherausgeberin und verantwortliche Redakteurin von IABLIS, Redakteurin des Netzmagazins Globkult. Seit 2006 Mitglied der Geschäftsführung im Kondylis-Institut für Kulturanalyse und Alterationsforschung (Kondiaf). Seit 2009 Mitherausgeberin von IABLIS. Verantwortlich für das Textarchiv ACTA LITTERARUM.

Wohnt in Berlin

Publikationen:

Das Labyrinth der Iokaste, zus. mit U. Schödlbauer in: Das Dädalus-Prinzip. Ein Diskurs zur Montage und Demontage von Ideologien. Festschrift für Steffen Dietzsch (2009); Paul Mersmann - Diffusion der Moderne (2008, hrsg. zus. mit Steffen Dietzsch), darin: Das Buch Ruth; Arthur Koestler und das Opfer des Intellekts, in: Düßel/Edel/Schödlbauer (Hg.), Die Macht der Differenzen (2001)

Beiträge zu IABLIS vor 2015:

[2003] [2007]

 

Iablis aktuell

Thema 2018: Die ungleichen Gleichen. Differenz als Unruhe

1 = 1. Das gehört zu den intuitiven Wahrheiten, die immer wieder das Staunen darüber anfachen, dass es Aussagen gibt, an denen zu rütteln hieße, eigene und anderer Leute Zeit zu verschwenden. Andererseits bedarf es keiner besonderen Anstrengung, zweimal denselben Ausdruck hinzuschreiben und ein Gleichheitszeichen dazwischen zu setzen. Spannend wird es dann, wenn links und rechts des Gleichheitszeichen ungleiche Terme auftauchen: A = B. Warum denn das? Muss das sein? Genügt es nicht, A = A sein zu lassen? Warum die Dinge komplizieren? Oder, da sie nun einmal kompliziert zu sein pflegen: Warum das Einfache dadurch komplizieren, dass man es einem anderen Einfachen gleichsetzt? Oder, wenn schon gleichgesetzt werden soll, was sich doch offenkundig unterscheidet, warum so eigenschaftslos, so lapidar?

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Ich will diesen Sack vermöbeln
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GRABBEAU · ACTA LITTERARUM