2 male paradise fishes are fighting for territory by their mouth. Quelle: Wikimedia Commons

Weitere Informationen:

Felicitas Söhner, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der Universität Düsseldorf; Forschungsschwerpunkte: Medizin- und Sozialgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, insbesondere Geschichte des medizinischen Kinderschutzes, der Psychiatrie und der Humangenetik; Oral History und Zeitgeschichte; Europäische Erinnerungskultur und deren biographische Verarbeitung; Publ.: Antonie Pfülf – »denn Demokratie bedeutet ein viel schwierigeres Kampfmittel, als es die Gewalt gewesen ist«, in: Schöler et al. Weltkrieg. (2018); The impact of dealing with late effects of NS-terror to West-German psychiatric care (mit G. Baader), in: Psychiatr Quarterly (2018); Der Weg zur Psychiatrie-Enquete. Rekonstruktion der politischen Vorbereitung der ersten Enquetekommission des Deutschen Bundestags (mit H. Fangerau, T. Becker) in: Nervenarzt (2017); Der Umbruch von 1989 – eine Betrachtung semantischer Diskurse und historischer Verantwortung (2014); Vom Konfliktherd zur Modellregion – Selbst- und Fremdbilder entlang der Hohen Straße in Schlesien (2013).

Beiträge zu IABLIS vor 2015:

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Thema 2018: Die ungleichen Gleichen. Differenz als Unruhe

1 = 1. Das gehört zu den intuitiven Wahrheiten, die immer wieder das Staunen darüber anfachen, dass es Aussagen gibt, an denen zu rütteln hieße, eigene und anderer Leute Zeit zu verschwenden. Andererseits bedarf es keiner besonderen Anstrengung, zweimal denselben Ausdruck hinzuschreiben und ein Gleichheitszeichen dazwischen zu setzen. Spannend wird es dann, wenn links und rechts des Gleichheitszeichen ungleiche Terme auftauchen: A = B. Warum denn das? Muss das sein? Genügt es nicht, A = A sein zu lassen? Warum die Dinge komplizieren? Oder, da sie nun einmal kompliziert zu sein pflegen: Warum das Einfache dadurch komplizieren, dass man es einem anderen Einfachen gleichsetzt? Oder, wenn schon gleichgesetzt werden soll, was sich doch offenkundig unterscheidet, warum so eigenschaftslos, so lapidar?

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Yagiridia. Capriccio
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Ich will diesen Sack vermöbeln
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GRABBEAU · ACTA LITTERARUM