Ulrich Schödlbauer ist Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der FernUniversität in Hagen. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen auf den Gebieten der Kultur- und Kunsttheorie. Zu seinen literarischen Arbeiten zählen Gedicht- und Essaybände sowie erzählende Prosa.



Schödlbauer: Afghanische Situation PDF Drucken E-Mail
20.09.2009
Die afghanische Situation

von Ulrich Schödlbauer

In seinem Aufsatz über Geopolitik – Zur Wiederkehr eines verloren geglaubten Begriffs im 21. Jahrhundert (Iablis, 8. Jahrgang 2009) hat Herbert Ammon eine Reihe von Fragen an die deutsche Politik aufgelistet. Sie setzen voraus, dass, unbeschadet der öffentlichen Parolen, eine geopolitische Situation Deutschlands existiert und strategisch bewältigt werden muss. Die Lage in Afghanistan legt es nahe, das dortige militärische Engagement als geopolitisches Exempel zu begreifen und dabei sowohl die Tauglichkeit dieser Perspektive als auch die entstandene Situation zu durchleuchten. Ein Kreuzzug zur Verteidigung demokratischer...
 
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Schödlbauer: Gesellschaftsdämmerung (2) PDF Drucken E-Mail
05.08.2008
Gesellschaftsdämmerung (2): Unsere Moderne wird vergessen

von Ulrich Schödlbauer

Auch unsere Moderne wird, wie jede andere, vergessen. ›Unsere Moderne‹? Was soll das sein? Das müssten wir wissen, wir wissen es aber nicht und werden es niemals wissen. Nur wer eine Moderne projektiert, weiß Bescheid, denn er will etwas durchsetzen. Deshalb ist jede Moderne ein ›unvollendetes Projekt‹, solange noch...

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Schödlbauer: Wir Kannibalen. Zweiter Brief... PDF Drucken E-Mail
13.06.2008
Wir Kannibalen. Zweiter Brief an Suitbert Oberreiter

Lieber Herr Oberreiter,

beim Wiederlesen der Schriften Ciorans, nachdenkend über das Wunder, dass es sie gibt, dass es sie in dieser Vollständigkeit gibt, dass sie entstanden sind und man sie gegen ein kleines Entgelt kaufen und lesen kann, stellt sich, unvermutet, diese Empfindung ein: was wäre, wenn...

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Schödlbauer: Gesellschaftsdämmerung (1) PDF Drucken E-Mail
12.05.2008
Gesellschaftsdämmerung (1): Migrationen

von Ulrich Schödlbauer

Man wird den Fortschritt nicht so leicht los, wie man denkt. Die Geschichte schreitet fort, unaufhaltsam, was sollte sie auch sonst. Sie schreitet voran, das scheint bereits eine ernstere Sache. Denn es enthält den Hintergedanken, dass nicht alle in gleicher Front marschieren, dass es Zurückgebliebene gibt...

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Voegelin: Ordnung und Geschichte (Schödlbauer) PDF Drucken E-Mail
23.03.2008
Ordnung und Gegenwart
Gedanken zu Eric Voegelins Ordnung und Geschichte

von Ulrich Schödlbauer

Am Ende einer langen Reformperiode, wenn der Begriff der Reform selbst brüchig geworden ist und sich zum xten Mal gegen seine ›ursprüngliche Intention‹ zu kehren beginnt – eine Volte, die nur rhetorisch zu verstehen ist und doch die Konstanz offenlegt, mit der die Verschiebung ...

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Schödlbauer: Keine Literatur. Offener Brief PDF Drucken E-Mail
17.02.2008
Keine Literatur. Offener Brief an Suitbert Oberreiter

Lieber Herr Oberreiter,

unter den Linien, welche die schöne Leidenschaft in die menschliche Seele zeichnet, besitzt für mich eine seit jeher einen bedingungslos anderen Reiz – die der literarischen Emphase. Die intelligente Emotion, die durch ihr Ausdrucksmittel darauf festgelegt ist, Mimesis und Moral, die Vernunft und den Verrat...

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