
Peter Brandt ist Professor für Neuere Geschichte an der FernUniversität in Hagen. Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Arbeit liegen auf den Gebieten Nationalismus und bürgerlicher Wandel seit dem 18. Jahrhundert, vergleichende europäische Verfassungsgeschichte seit dem 18. Jahrhundert, Geschichte der Arbeiterbewegung und des Sozialismus und die Deutsche Frage.
|
|
10.02.2010 |
Folkelighed – ein Übersetzungsproblem?
von Peter Brandt
Myrdal hat in den 80er Jahren zu recht
auf die doppelte Traditionslinie der nordeuropäischen
Linksintellektuellen in Gestalt des urban–kosmopolitischen (dabei
übrigens durchaus dänisch–nationalen) Geistes von Georg Brandes und der
des Grundtvigianismus verwiesen. Ihm selbst sei in der Zusammenarbeit
mit der dortigen Linken erst in West–Berlin die eigene Prägung durch
Grundtvig bewusst geworden, als einer seiner Artikel übersetzt werden
sollte. »Allmählich wurde aus ›folk‹ ... ›die Volksmassen‹, ›folklig‹
verschwand in Umschreibungen und aus ›folkets kultur‹ wurde etwas, was
mit den Kulturbestrebungen der Volksmassen zu tun hatte« (Myrdal 1988,
S. 53 f.).
|
|
mehr …
|
|
|
25.01.2010 |
|
Die Arbeiterbewegung des 19. und 20. Jahrhunderts.
Entwicklung – Wirkung – Perspektive*
von Peter Brandt
Bis vor einem guten Jahrzehnt hätte der Hinweis auf Gültigkeit eines sich aus der proletarisch-sozialistischen Tradition
herleitenden Gesellschaftsmodells des »real existierenden Sozialismus« für ein Drittel der Menschheit genügt, um die Bedeutung der Arbeiterbewegungsgeschichte klarzumachen.
Unabhängig davon, was aus dessen Zusammenbruch in Osteuropa hervorgegangen ist, bleibt ja die Tatsache bestehen, dass die
Auseinandersetzung mit der (wie vermittelt auch immer) auf der Aktion eines Flügels der sozialistischen Arbeiterbewegung
erwachsenen Ordnung nicht zuletzt in Deutschland Jahrzehnte der Zeitgeschichte bestimmt hat... |
|
mehr …
|
|
|
09.10.2009 |
Die
Hauptstadtfrage in der deutschen Geschichte
von Peter
Brandt
Den
meisten der Anwesenden wird in Erinnerung sein, wie heftig und
teilweise erbittert 1991 die Debatte um die künftige Hauptstadt des
neu vereinigten Deutschland geführt wurde: zuerst in der
Publizistik, dann im Parlament. Streng genommen ging es gar nicht um
die Frage der Hauptstadt; als solche war Berlin nämlich schon im
Einigungsvertrag benannt worden. Hauptstadt und Regierungssitz sind
in der Regel, aber nicht zwingend identisch. So ist Den Haag... |
|
mehr …
|
|
|
29.01.2009 |
Der
historische Ort der deutschen Revolution von 1918/19
von Peter
Brandt
Die
Zeitungen der Sozialdemokratie feierten Mitte November 1918 die
Vorgänge der zurückliegenden Tage mit Worten wie, die Deutschen
seien jetzt »das freieste Volk der Welt«. »Ein Volk, durch
Jahrhunderte hindurch von den harten Händen des Militarismus und der
Bürokratie niedergehalten, zu Knechtseligkeit und dumpfem Gehorsam
erzogen, steht auf und handelt.«...
|
|
mehr …
|
|
|
31.07.2008 |
|
Die ›Globalisierung‹ in
historischer Perspektive. Eine essayistische Deutung der Weltgeschichte der
Neuzeit
von Peter Brandt
Globalisierung‹ ist inzwischen
ein Allerweltswort, ein schillerndes außerdem. Seine Popularität weist aber
darauf hin, dass mit diesem Terminus versucht wird, den weit verbreiteten
Eindruck sprachlich einzufangen, die Menschheit sei in ein ganz neues Zeitalter...
|
|
mehr …
|
|
|
21.07.2008 |
|
1968 – eine radikale Demokratisierungsbewegung von Peter Brandt Wenn man die fast schon penetrante
Fülle und Intensität von Veröffentlichungen zur 40.
Wiederkehr von 1968 in den Medien auf sich wirken lässt, könnte
man meinen, hier würde eines der wichtigsten Ereignisse der
jüngeren deutschen Geschichte überhaupt gedacht, kurz... |
|
mehr …
|
|
|
<< Anfang < Vorherige 1 2 3 Nächste > Ende >>
|
| Ergebnisse 7 - 12 von 17 |