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19.01.2009 |
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Notizen zur
weltpolitischen Konjunktur
von
Perry Anderson
Die gegenwärtige Periode
– die sich einerseits von den ökonomischen und politischen Veränderungen im
Westen an der Wende zu den 80er Jahren, andererseits vom Zusammenbruch des Sowjetblocks
ein Jahrzehnt später datieren lässt – erfährt weiterhin tiefgehende
strukturelle Veränderungen
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25.10.2008 |
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Weltmarkt
und Geopolitik von Bob
Jessop
In der Zeit, als Marx und Engels schrieben,
bezog sich der Begriff ›Imperialismus‹ in der Regel auf politische Regime, an deren Spitze solche Figuren wie
Napoleon und Louis Bonaparte standen. Nur selten diente der Begriff der
Beschreibung sich entwickelnder internationaler wirtschaftlicher...
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31.08.2008 |
Demokratie in
planetarischer Perspektive? – Ein kritischer Versuch nach dem
»Ende der Geschichte«
von Jörg
Büsching
Wenn mit den
US-amerikanischen Präsidentschaftswahlen im November diesen Jahres
die Bush-Administration endgültig abgelöst wird (was bis dato das
einzige Ergebnis ist, das man, ohne zu spekulieren, mit an Sicherheit
grenzender Wahrscheinlichkeit vorhersagen kann), dann geht wohl für
die Mehrzahl der Kommentatoren... |
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Anderson: Internationalismus |
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25.08.2008 |
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Internationalismus: ein Abriss
von Perry Anderson
Nur wenige politische Begriffe sind so
normativ und zugleich so schillernd wie der des Internationalismus. Der
offizielle Diskurs des Westens ist heute durchtränkt von Bezugnahmen auf eine
Idee, die lange ein Markenzeichen der Linken war. |
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Ammon: Politische Semantik |
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24.03.2008 |
Politische Semantik: Zur Durchsetzung von Begriffen im herrschenden Diskurs von Herbert Ammon Diskurse bezeichneten einst gelehrte Gespräche und Abhandlungen in den Räumen der Wissenschaft auf der Suche nach Erkenntnis. Heute besteht die Praxis des herrschenden Diskurses in Vorgabe, Einübung und Gebrauch der für ein vermeintlich unzweifelhaftes Weltverständnis ›richtigen‹ Begriffe.
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17.02.2008 |
Kriegskultur?
von Jörg Büsching Seit Menschengedenken gehört die Fähigkeit, Kriege zu führen, zu den so genannten ›Kernkompetenzen‹ des Staates. Die Frage nach der Angemessenheit des aus der postmodernen Management-Rhetorik stammenden Terminus einmal beiseite gelassen, handelt es sich bei dieser Feststellung, historisch betrachtet, um eine reine Trivialität. Ebenso trivial, aber darum nicht weniger wahr, ist die Einsicht, dass der Krieg eines der menschlichen Grundübel darstellt und am besten ganz aus dem zivilisierten Leben zu verbannen ist. |
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