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Drawert: Wo es war (Willms) |
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17.04.2007 |
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Kleine Rückschau auf einen Zwischenbericht Kurt Drawert: Wo es war, Frankfurt/Main (Suhrkamp) 1996, 128 S. von Ralf Willms Als »poetischer ›Zwischenbericht‹ (Klappentext) nach dem ›Ortswechsel‹« gilt der Gedichtband Wo es war von Kurt Drawert. Die Bezeichnung ›Zwischenbericht‹ mag sich dem Erscheinungsjahr verdanken, der Gedichtband erschien im vierzigsten Jahr des 1956 geborenen Autors, nachdem der Debütband Privateigentum sieben Jahre zuvor (und vier Jahre vor dem Ortswechsel von Ost nach West) veröffentlicht wurde. Ein Generalthema, das beide Gedichtbände durchzieht, ließe sich so formulieren: Wie behandelt ein politisches System – als gesellschaftliche Wirklichkeit – die Menschen, die in ihm leben? |
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Arnswald/Kertscher (Hg.): Autonomie des Politischen |
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14.04.2007 |
| Ulrich Arnswald/Jens Kertscher (Hrsg.): Die Autonomie des Politischen und die Instrumentalisierung der Ethik, Heidelberg (Manutius) 2002, 203 S.
| Die Nachfrage der Politik nach Ethik nimmt stetig zu. Die neuen Kriege, Menschenrechtsfragen, Parteien- und Spendenskandale sowie die ausufernden Ethikkommissionen zu allem und jedem, von der Tierethik über den Umweltschutz zur Gentechnik, geben der Politik zunehmend Anlass zu Versuchen der Instrumentalisierung der Ethik. In einem reflexartigen Impuls versucht die Politik, ihre Autonomie zu verteidigen. Vom Interventionismus im Kosovo-Krieg zur Terrorismusbekämpfung und Legitimierung von Partisanenkriegen; von Menschenrechtsfragen zum Verhältnis von Recht und Moral in der Politik bis zur Ethik als Politikum in der Kommissionswirtschaft der Parlamente deckt dieser Band das Spektrum dieses hochbrisanten Themenfeldes ab. |
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Bazzana: Glenn Gould (Higasi) |
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10.04.2007 |
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Der Referent in seiner Epoche
| Kevin Bazzana: Glenn Gould. Die Biografie. Aus dem Englischen von Isabell Lorenz, Mainz (Schott) 2006, 431 S. (Bonus-CD)
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von Frank Higasi »Zum Teufel mit allen diesen Theorien« Arnold Schönberg, Harmonielehre Die ›komplexe Persönlichkeit in ihrer ganzen Fülle‹, der ›wahre Biograph‹, ›fesselnd‹, ›lebendig‹, ›aufrichtig‹, ›good-humoured and refreshingly irreverent‹, ›hervorragend‹, ›nüchtern‹, ›scharfsinnig‹ –- wahllos herausgegriffene Lobeswörter aus wahllos herangezogenen Besprechungen von Kevin Bazzanas Buch: Glenn Gould. Die Biografie, die in ihrem Originaltitel Wondrous Strange zwar die herrische Suggestion des bestimmten Artikels der deutschen Übersetzung vermeidet, dafür aber kurzerhand ihren Gegenstand mit dem Urteil über sie selbst zusammenzensiert. ›Wondrous strange‹: ein süßer Lockruf, der mit dem naschenden Gaumen rechnet, bekanntes Vokabular auch, aus dessen Fundus Wolfram Goertz (Die Zeit v. 9.11.2006) schließlich das Königswort vom ›epochalen Buch‹ heraufzieht, das als solches allerdings mit der Vehemenz ›der‹ Biografie auftreten dürfte. |
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Leo Baeck Year Book 2006 (Dietzsch) |
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12.03.2007 |
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Gedenken an Gabriel Riesser
 | Year Book des Leo Baeck Institute, Band LI (2006), hg. v. J. A. S. Grenville u. Raphael Gross, Berghahn Books Oxford, London, Jerusalem, N.Y., 481 S. |
von Steffen Dietzsch Dieser Band wendet sich kulturellen und gesellschaftlichen Verbindungsformen in der neueren jüdisch-deutschen Geschichte zwischen frühem 19. Jahrhundert und der Schoah zu. – Aus Anlass des 200. Geburtstages des Hamburger Juristen Gabriel Riesser (1806-1863), der 1859 erster jüdischer Richter in Deutschland wurde, werden hier neue Forschungsergebnisse zu untrennbar mit der deutschen Geschichte verbundenen Leistungen jüdischer Intellektueller, Geschäftsleute und Industrieller vorgestellt. |
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Vidal: Bocksgesang (Arnswald) |
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18.02.2007 |
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Bocksgesang
| Gore Vidal: Bocksgesang. Antworten auf Fragen vor und nach dem 11. September, Hamburg (Europäische Verlagsanstalt) 2003, 121 S. |
von Ulrich Arnswald
Die Aktualität dieses Buches ist in Anbetracht der Tatsache, dass immer mehr Amerikaner die Gründe für den Krieg im Irak hinterfragen, größer denn je. Mit der Aussicht des nahenden Endes der Ära Bush sowie mit Beginn des amerikanischen Vorwahlkampfes werden diese Fragen zudem die amerikanische Öffentlichkeit verstärkt beschäftigen. Ob die amerikanische Außenpolitik in ihrer grundlegenden Konzeption dauerhaft gescheitert ist und einer Neuausrichtung bedarf, ist auch von Bedeutung für den gesamten Westen. Die ›Neue Weltordnung‹ Amerikas scheint im Irak auf Sand gelaufen zu sein. Im Atompoker mit dem Iran wird sich voraussichtlich zeigen, in welche Richtung Amerikas außenpolitische Doktrin in Zukunft weisen wird. |
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A. Assmann: Erinnerungskultur (Schödlbauer) |
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12.02.2007 |
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Tätervolk und Opferstatus
| Aleida Assmann: Der lange Schatten der Vergangenheit. Erinnerungskultur und Geschichtspolitik, München (Beck) 2006, 320 S. Günter Grass: Beim Häuten der Zwiebel, Göttingen (Steidl) 2006, 480 S.
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von Ulrich Schödlbauer In dem Buch von Aleida Assmann...
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