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| Erster Teil Notiz |
Diese Verse wurden in den Jahren 2005/06
geschrieben. Sie befassen sich mit Themen, die mich damals stark
beschäftigten, darunter Europa, dessen von vielen empfundener
Aufbruch in jenen Jahren durch einige sogenannte Weltereignisse
empfindlich beeinträchtigt, womöglich auf Dauer vereitelt wurde. Es
war eine Zeit der stürzenden Illusionen, wie sie nicht so rasch
wieder kommen wird. Verse haben nichts gegen Illusionen, sie
verbünden sich mit ihnen auf Zeit, nicht, um mit ihnen zu Grunde zu
gehen, sondern um von ihrem Leben Nachricht zu geben, wenn alles
vorbei ist. Nein, naiv sind sie nicht, fast wirken sie hier und da
etwas gelangweilt angesichts des Eifers, der in ihnen vibriert. Das
mag dem einen oder anderen Leser seltsam erscheinen, aber es ist
nichts Besonderes. Man nimmt im Vorbeigehen auf, man gibt im
Vorbeigehen ab, man achtet auf das, was unbewegt bleibt, wenn die
Erregung steigt oder fällt.
Köln 2009 Der Verfasser |
Zweiter Teil |
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| © Acta litterarum 2009 |
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